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Geschichte
Ende der sechziger Jahre begann sich in Dalmatien der Tourismus zu entwickeln. Wirtschaftlich blieb die Region weiterhin unterentwickelt. Nach der Niederschlagung des kroatischen Frühlings 1971 wurde von der kommunistischen Partei Jugoslawiens beschlossen, den Bau der für die Infrastruktur Dalmatiens wichtige Autobahnverbindung von Zagreb nach Split zu stoppen.
Seit dem Zerfall Jugoslawiens 1991/1992 gehört Dalmatien zum unabhängigen Kroatien.
Während des Kroatien-Kriegs kam der Tourismus in den Jahren 1991 und 1992 nahezu zum Erliegen. Zahlreiche Hotels wurden zu Flüchtlingslagern für die zeitweilig bis zu 460.000 von serbischen Freischärlern und der JNA vertriebenen Kroaten und Bosniaken umfunktioniert. Andererseits flohen 1995 angesichts der Militäroperation Oluja an die 92.000 Serben in die Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina oder nach Serbien und Montenegro.
Seit der Reintegration der ehemaligen Republik Serbische Krajina im Jahr 1995 wurde die verkehrstechnische Anbindung Dalmatiens kontinuierlich ausgebaut. Im Jahr 2005 wurde die Autobahnverbindung von Zagreb nach Split fertiggestellt, der weitere Ausbau bis Dubrovnik ist in Gange. Dies hat für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Gebiete eine enorme Bedeutung, da ein Großteil der Urlauber mit dem eigenen Fahrzeug anreist.
Politisch ist der Süden Kroatiens heute in vier Gespanschaften gegliedert, so dass Dalmatien keine administrative Einheit mehr ist.
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