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Geographische Lage:
Kroatien erstreckt sich von den letzten Alpenausläufern im Nordwesten bis weit in die Pannonische Tiefebene, bis zu den Donauufern im Osten; der mittlere Teil ist von der Gebirgskette Dinara bedeckt, und Kroatiens Süden endet an der Küste des Adriatischen Meeres.
Bevölkerung: 4,437,460
Die Hauptstadt ist Zagreb (779.145 Einwohner) – das Wirtschafts-, Verkehrs-, Kultur- und Hochschulzentrum des Landes.
Fläche:die Festlandfläche beträgt 56.542 km², die Meeresfläche 31.067 km².
Länge der Meeresküste: 5835 km, davon 4058 km Küste der Inseln, Felsen und Riffe.
Die kroatische Küste mit ihren 1185 Inseln, Felsen und Riffen zählt zu den meistgegliederten Küsten. 50 Inseln sind bewohnt. Die größten sind Krk und Cres.
Insgesamt gibt es 600 Leuchttürme, Küsten und Hafenlichter. Das Adriatische Meer ist ein weiträumiger Nebenarm des Mittelmeeres, mit dem es durch die Otranto-Enge verbunden ist. Die Adria erstreckt sich in Richtung Südosten – Nordwesten in der 870 km Länge. Durchschnittsbreite: etwa 160 km. Entlang der Küste gibt es über 350 natürliche, für Yachten und Segelboote günstige größere und kleine Häfen. Die Republik Kroatien umfasst 48% Festlandküste und 97% Küste der Adriainseln. Die mittelmeerische Flutwelle dauert 12 Stunden, dringt in die Adria durch die Otranto-Enge, bewegt sich in Richtung Norden und kreist die Ost- und Westküste entlang. Der Tidenhub beträgt von 25 cm bei der Otranto-Enge bis zu 80 cm im äußersten Norden.
Klima In Kroatien gibt es zwei Klimazonen: im Landesinneren überwiegt gemäßigtes Kontinentalklima, teilweise auch Gebirgsklima, während im Küstengebiet das angenehme mediterrane Klima mit vielen Sonnentagen, trockenen und heißen Sommern, milden und feuchten Wintern vorherrscht. Durchschnittliche Temperaturwerte an der Küste betragen im Januar 6–11°C und 21-27°C im August. Die Meerestemperatur beträgt 12°C im Winter und etwa 25°C im Sommer.
Hauptwinde der Adria
- Maestral (Nordwestwind)
- Bora ((Nordostwind)
- Jugo (Südostwind)
Der Maestral weht vom Nordwesten bei hohem Luftdruck, gewöhnlich gegen 11 h vormittags und kündigt schönes Wetter an. Er kann eine Stärke bis zu 5 Beauforts erreichen und eine Meeresbewegung erzeugen. Gegen Abend hört er auf, und am nächsten Tag – nach einer windstillen Nacht – erhebt er sich bis zur ähnlichen Stärke wie am Vortag.
Burin weht in entgegengesetzter Richtung vom Maestral, nachts, gewöhnlich aus Nord-Nordost an der Nordadria, und aus Ost-Südost an der Südadria. Am stärksten ist er vor Tagesanbruch, wonach er bald aufhört.
Bora ist ein scharfer nordöstlicher Wind, der bei hohem Luftdruck entsteht und vom Festland aus in Richtung Meer stoßartig weht. Die Bora ist schwer vorauszusehen, obwohl es einige Vorzeichen für die Bora gibt: Wolkenbildungen bedecken Kuppen und Kämme der Küstengebirge und die Meeresoberfläche im nordöstlichen Teil wird aufgeschäumt. Je größer die Entfernung von der Küste ist, desto schwächer sind die Windböen. Im Sommer weht die Bora gewöhnlich einige Stunden, kann aber auch 1-2 Tage dauern. Im Bereich des Kvarners, den Velebit-Kanal entlang und um Šibenik, Split, Pelješac und Dubrovnik herum kann sie eine Sturmstärke erreichen.
Jugo (Schirokko) ist ein warmer und feuchter südöstlicher Wind, der vorwiegend vom Oktober bis Ende Januar reichlich Niederschläge mitbringt. Ruhiges Meer und der mit bleigrauem Gewölk bedeckte Himmel im Süden sind Vorzeichen eines kommenden Jugo, der einen starken Wellengang verursacht. Der Jugo weht manchmal einige Tage lang (im Sommer bis zu 3 Tagen, im Winter sogar bis zu 3 Wochen), während die bewegte See noch längere Zeit andauern kann. Von Zeit zu Zeit bringt dieser Wind rotbraunen Sand aus Afrika mit. Man muss im Gedächtnis behalten, dass der Jugo in nur einigen Minuten die Bewegungsrichtung ändern kann und sich in eine heftige Bora (Nordostwind) verwandeln kann. Der Jugo ist charakteristisch für die Südadria, wo er länger und stärker als an der Nordadria weht.
Newera ist ein sehr starker Westwind, der Unwetter bringt und meistens im Sommer auftritt. Er setzt plötzlich ein und macht eine starke Wellenbewegung, aber er dauert meistens nicht lange. Er wird vom Donnern begleitet. Sobald sich der Wind legt, ist die Luft frisch und angenehm. Die Newera kommt öfters an der Nordadria vor.
Sonstige Winde, die an der Adria vorkommen, sind: Lebićc – Südwestwind, Levant –starker Ostwind, Tramontana – kalter Nordwind.
Hoher und stabiler Luftdruck bringt gewöhnlich Winde, die nachts vom Festland und tagsüber vom Meer wehen.
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